Heute waren wir zu Besuch bei der Lokalen Agenda Landstraße, die uns Einsicht in die tägliche Arbeit mit den BewohnerInnen des 3. Bezirks gewährte. Als Schnittstelle zwischen BürgerInnen, Verwaltung und Politik versuchen sie Ideen der BewohnerInnen anzuregen, zu begleiten und bis zur Umsetzung zu unterstützen.

Ein Projekt dazu ist etwa „die Wanderbaumallee für den Dritten“, mit der man letztes Jahr für eine Begrünung der Stadt plädierte.

Umweltpsychologische Fragestellungen bieten sich hier in allen Facetten: Wie kann ich das Wohlbefinden in meinem Grätzl steigern? Welche Bedürfnisse stellen BewohnerInnen an die Freiräume in ihrer unmittelbaren Umgebung? Warum entwickeln sich Gegenstimmen bei Begrünungsprojekten? Wie nehmen die BewohnerInnen die unterschiedlichen Grünräume wahr und sind dabei kulturelle Unterschiede entscheidend?

Über diese Fragen und mehr haben wir gemeinsam gesprochen und zusätzlich konnten wir noch Erkenntnisse aus der Praxis von lokalen Partizipationsprojekten in Wien mitnehmen.