Die notwendige Transformation unseres Energiesystems von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbarer Energie in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erfordert große gemeinsame Anstrengungen und Aktionen. Während technische Herausforderungen aufgrund des technologischen Fortschritts mehr und mehr in den Hintergrund rücken, sind Fragen der Akzeptanz von erneuerbaren Energien omnipräsent. Erneuerbare Energie wird vielfach in unmittelbarer Konkurrenz zu Naturschutz, Landschaftsästhetik, Erholungswirkung oder Lebensmittelproduktion gesehen und meistens sind es sehr persönliche und individuelle Motive, Erfahrungen und Werteinstellungen, die diesen Kampf befeuern.

Das Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung hat deshalb gemeinsam mit dem Netzwerk für Psychologie und Umwelt (NEPU) am 13.6. 2019 zur Podiumsdiskussion „Erneuerbare Energien im gesellschaftlichen Bewusstsein“ an die Universität für Bodenkultur, Wien eingeladen. Wir betrachteten die Akzeptanz erneuerbarer Energien aus einer umweltpsychologischen Perspektive, beleuchteten die Einstellung zum Ausbau ebendieser im Kontext landschaftlicher Veränderung und fragten wie das Bewusstsein für nachhaltige Energieproduktion in der Gesellschaft gestärkt werden kann. Welche Akteure sind in diesem Kontext relevant? Welche Ideen und erfolgreiche Umsetzungen gibt es? Und wer muss sich in der Verantwortung sehen, um Bewusstseinsveränderungen erfolgreich durchzusetzen? Diese und andere Fragen diskutierten: